Donnerstag, 18. September 2008

Bergauf, bergab, bergauf ,....











Wären wir bei der Tour de France hätten wir heute sowas wie eine Königsetappe gehabt. Es ging nämlich von Pagosa Springs noch relativ gemütlich nach Durango, wo wir uns kurz die historische Downtown angeschaut haben. Dann wurde es wieder so richtig alpin. Das nächste Ziel war nämlich Silverton. Diese Etappe kann man, vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit, auch mit dem Zug genießen. Gezogen von einer Dampflok gehts durch herrliche Berge. Einige der Waggons sind offen, sodaß man die herrliche Bergluft vermischt mit dem wunderbaren Rauchgas der kohlenbetriebenen Dampflok inhalieren kann. Wir, hatten keine Zeit. Also sind wir mit dem Trailblazer gedüst.
Silverton ist wie es der Name schon annehmen läßt eine alte Minenstadt, die in einem Talkessel eingebettet ist. Allein an den Farben der Felsformationen der Berge, die die Stadt umgeben, kann man schon vermuten, daß dort etwas zu holen war. Nicht umsonst werden die Paßstraßen die wir heute überwinden als Million Dollar Highway bezeichnet. Da ich vorher den Vergleich mit der Tour de France bemüht habe: da gibt es wirklich einige (wahnsinnige) Radfahrer die sich über diese Pässe quälen. Und das ganze großteils Solo, auf mehrmals über 2200 m hohe Pässe. Respekt, es geht also noch langsamer als mit der Dampflok.
Von Silverton aus weiter nach Ouray. Teilweise gehts da neben dem Straßenrand einige hundert Meter runter, alles ohne Leitschienen. Dementsprechend langsam fahren da einige Amis, sodaß du als geübter Alpenländer Zeit findest während der Fahrt das Fenster runterzulassen und zu fotografieren.
Absolut genial war der Uncompagre River der das Tal, durch das wir uns hinuntergeschraubt haben, geformt hat. Durch das orange - gelb gefärbte Gestein ist das Wasser völlig eingefärbt.
Ouray stellt sich dann als recht uriges Städtchen inmitten der Rockys heraus. Wir lassen es aber recht schnell hinter uns liegen, denn wir wollen noch nach Montrose. Auf den Weg dorthin kommt man wieder aus den Bergen auf eine breite Ebene hinaus. In Montrose angekommen nehmen wir erstmal was Eßbares zu uns, suchen uns ein Motel und fahren dann zum nahegelegen Black Canyon of the Gunnison National Park. Der Canyon ist tief, sogar sehr tief. Es geht da ca. 750m senkrecht nach unten. Wenn man sich da an den Rand der Schlucht stellt sollte man sich schon sicher sein daß man schwindelfrei ist. Der Grand Canyon ist zwar tiefer, da der Black Canyon aber viel schmäler ist wirkt er extrem tief.
Für einen Tag waren das schon einige Höhepunkte. Also sind Nico und ich zur Entspannung in den Indoor Pool & Spa unseres Motels gesprungen während die gute Monika zum Shoppen war.

Morgen gehts dann gemütlich nach Grand Junction

AnNiMo

Ps.: Mich würde wirklich brennend interessieren wär denn so alles diesen Blog liest. Also nehmt auch doch die Zeit und schreibt mal unter Kommentar was rein. Z.B.: den Namen, die Kontonummer, einen Witz, etwas Belangloses,....

1 Kommentar:

Claudia hat gesagt…

Ich les mit,
aber erst seit grad.
Also bin ich noch nicht ganz so weit wir ihr.
LG
Claudia